Die öffentlichen Banken in Deutschland, zu denen auch die Landesbanken gehören, statten ihre Nachwuchskräfte künftig flächendeckend mit modernen und mobilen IT-Endgeräten aus. Alternativ leisten die Institute einen finanziellen Beitrag für die Anschaffung eines solchen Endgeräts, wie beispielsweise ein Laptop.

Darauf haben sich die Banken-Arbeitgeber und die Gewerkschaften Verdi und DBV mit Wirkung zum nächsten Sommer verständigt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Bisher habe es einen solchen Anspruch für Dual-Studierende und Auszubildende nicht gegeben, obwohl viele Kreditinstitute bereits freiwillig derartige Geräte bereitstellen.

Arbeitgeber und Gewerkschaften hatten sich 2021 auf einen eigenständigen Nachwuchskräftetarifvertrag geeinigt. Das Regelwerk enthält unter anderem Regelungen zur Übernahme des Nachwuchses in unbefristete Arbeitsverhältnisse. Daneben gab es eine Einigung zu einer zweistufigen Gehaltsanpassung für Nachwuchskräfte.

Der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken gehörten zuletzt 47 Mitgliedsinstitute mit rund 60.000 Beschäftigten an. Sie umfassen neben Landesbanken auch Förderinstitute, Bausparkassen und einzelne Sparkassen. (mb/Bloomberg)