"Die gute Nachricht: Eine Bilanzanalyse ist gar nicht so schwierig. Alles, was man dafür braucht, ist ein grundlegendes Verständnis der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), das richtige Gerüst, um diese auseinanderzunehmen, Mathematik auf Grundschulniveau, gesunden Menschenverstand und Übung", schreibt der Investmentanalyst Bernd Schmid in seinem Bericht für das Anlegerportal "The Motley Fool".

Mit lediglich 15 Kennzahlen verfüge man bereits über das nötige Werkzeug. Besonders hilfreich sei dieses bei der Analyse von Unternehmen in investitionsintensiven Industrien und Unternehmen mit eigener Produktion. Aber auch Firmen im Handel- oder im Dienstleistungssektor könne man damit durchleuchten. Nur für Finanzunternehmen seien diese Kennzahlen aufgrund der Besonderheiten der Branche weniger geeignet, so Schmid, der sich an dem Buch "Bilanzanalyse und Bilanzplanung" von Bernd Heesen orientierte, das einen Großteil dieser Kennzahlen in gleicher oder ähnlicher Form beschreibt.

In unserer Fotostrecke stellen wir Ihnen Schmids 15 Kennzahlen aus vier Kategorien vor, die unterschiedliche Fragen zu einem Unternehmen beantworten. (mb)