"Solidvest" ist nicht mehr: DJE benennt hauseigenen Robo um
Der Vermögensverwalter DJE Kapital gehört zu den bekannten Finanzdienstleistern in Deutschland. Davon soll auch der Robo-Ableger "Solidvest" profitieren, der daher in "DJE Vermögen digital" umbenannt wird.
DJE Kapital ändert den Namen seiner 2017 gestarteten digitalen Vermögensverwaltung "Solidvest" in "DJE Vermögen digital". Die Gesellschaft von Jens und Jan Ehrhardt möchte damit den Markenauftritt der digitalen und der individuellen Vermögensverwaltung, der "DJE Vermögen", vereinheitlichen und für den Robo-Bereich auch von der Bekanntheit der Marke DJE Kapital profitieren. Das teilte der in Pullach bei München ansässige Finanzdienstleister auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE mit.
Tatsächlich betonte Sebastian Hasenack, langjähriger Leiter von "Solidvest" und nun Head of Marketing bei DJE Kapital, bereits vor einigen Jahren gegenüber der Redaktion (Anmeldung erforderlich), dass Online-Vermögensverwalter, die einen bekannten Namen im Rücken haben, es beim Marketing und Werben um die Kunden viel leichter haben als Gesellschaften, die sich ihre Marke oder "Brand" erst mühsam und mit viel Geld aufbauen müssen.
Anlagestrategie bleibt unverändert
An den Strategien sowohl für die individuellen Vermögensverwaltungen als auch für die digitalen, standardisierten Angebote, in denen DJE rund 250 Millionen Euro verwaltet, ändert sich nichts. Beide Bereiche der "DJE Vermögen" haben dem Finanzdienstleister zufolge einen "gemeinsamen 'Maschinenraum' (Research), einen gemeinsamen Investmentansatz (eine Kombination aus Top-down- und Bottom-up-Ansatz) und eine gemeinsame Leitung". Es bleibt auch dabei, dass DJE im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern auf Investments in Einzeltitel setzt statt auf börsengehandelte Indexfonds (ETFs).
Aktuell werden die "Solidvest"-Kunden, deren Depots und Verträge bestehen bleiben, über die Namensänderung informiert. Der neue Internetauftritt mit einem Link zu "DJE Vermögen digital" existiert bereits, die alte "Solidvest"-Seite wird dann abgeschaltet. Ferner können neue Kunden auch künftig ab 10.000 Euro das digitale Angebot nutzen. (jb)




Vortrag am FONDS professionell KONGRESS









