Die DZ Privatbank, der Private-Banking-Anbieter aus dem genossenschaftlichen Sektor in Deutschland, hat ihren Sitz von Luxemburg nach Frankfurt verlegt. Damit rückt das Institut näher an seine Muttergesellschaft DZ Bank heran.

Das Vorhaben wurde Anfang Januar abgeschlossen, wie ein Sprecher der DZ Privatbank am Mittwoch (7.1.) auf Anfrage von "Bloomberg News" erklärte.

Engere Verzahnung mit der DZ Bank
"Diese Entscheidung wurde von den Eigentümern getroffen, um eine noch engere Verzahnung mit der genossenschaftlichen Finanzgruppe und der DZ Bank Gruppe zu erreichen", erklärte der Sprecher. Der Standort Luxemburg werde auch künftig als Niederlassung weitergeführt.

Die Assets under Management der DZ Privatbank beliefen sich zuletzt auf rund 27,6 Milliarden Euro, wie aus dem Halbjahresbericht der DZ Bank hervorgeht. Vor Steuern verdiente das Unternehmen im ersten Halbjahr rund 53 Millionen Euro – in etwa so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Wechsel der Rechtsform – keine Änderung für Kunden
Mit der Sitzverlegung, über die zunächst das Branchenportal "Finanz-Szene" berichtet hatte, änderte sich auch die Rechtsform: von einer luxemburgischen Aktiengesellschaft hin zu einer deutschen Aktiengesellschaft.

Für Kunden und Geschäftspartner ergeben sich nach Angaben der Bank "keine wesentlichen Änderungen". Ansprechpartner, Konto- und Depotnummern sowie das Leistungsangebot bleiben unverändert, hieß es. (mb/Bloomberg)