Die schwere Wirtschaftskrise wirkte sich insbesondere im Jahr 2009 negativ auf die internationale Schifffahrt aus. Die Dr. Peters Gruppe gab bekannt, dass dennoch alle Charterpartner, mit Ausnahme des Unternehmens Pacific Star, das mit Neubestellungen von der Krise überrascht wurde und sich als einziger vertragswidrig verhielt, die vereinbarten Charterraten zahlten. 

Schwierige Verhandlungen
Dieser Charterpartner - mit dem zuvor eine sechsjährige Zusammenarbeit bei acht VLCC ohne jegliche Störung bestand - gab laut Dr. Peters ab Anfang 2009 nur noch die Chartereinnahmen an die Fonds weiter, die er im Markt erzielen konnte. Es hatte sich in 2009 für die acht Schiffe ein erheblicher Zahlungsrückstand aufgebaut. Die Dr. Peters Gruppe hat unverzüglich mit dem Charterer intensive, langwierige und schwierige Verhandlungen geführt, die zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden konnten. Letztendlich konnte die Dr. Peters Gruppe erreichen, dass der Charterpartner mit einer großen Einmalzahlung und weiteren Zahlungen die Rückstände aus 2009 zu rund 92 Prozent zurück geführt hat. Für die Zahlung der restlichen acht Prozent Rückstände wurde ein fester Zeitrahmen gesetzt. Um dieses, für die Fondsgesellschaften und damit die Gesellschafter positive Ergebnis erzielen zu können, waren umfangreiche Maßnahmen und Abstimmungen notwendig.

"So hat die Dr. Peters Gruppe z.B. alle Verhandlungsschritte stets mit 19 Bankpartnern abgestimmt. Ungeachtet des enormen Aufwandes hat sich einmal mehr gezeigt, dass insbesondere in Krisenzeiten die Langfristcharter das bessere Konzept ist, da hier - im Gegensatz zu Schiffen, die im Spotmarkt fahren - mit einem Vertragspartner Lösungen gefunden werden können, die dem Fonds und damit auch dem Anleger die ursprünglich angenommen Einnahmen einbringen können", heißt es in einer aktuellen Aussendung von Dr. Peters.

Die Nachhaltigkeit des Konzeptes wird durch sieben Tankschiffe mit Langfristcharter belegt, die in der Zwischenzeit veräußert wurden und bei denen eine positive Gesamtbilanz gezogen werden kann. Diese Fonds hatten eine Laufzeit zwischen sechs und acht Jahren. Die Anleger dieser Fonds erzielten gute Ergebnisse zwischen zehn und 18 Prozent p.a. nach Steuern. Dabei mussten auch diese Schiffe z.B. im Jahr 2002 eine Charterratenschwache Zeit durchfahren, in der die Charterpartner die vertraglich vereinbarten Charterraten zuverlässig gezahlt und die Fonds damit störungsfrei die geplanten Einnahmen erhalten haben. "Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass durch zuverlässige Partner unser Konzept tragfähig und erfolgreich ist", erläutert Dipl.-Oec. Jürgen Salamon, Inhaber der Dr. Peters Gruppe.

Platzierungsergebnis 1. Halbjahr
Die Dr. Peters Gruppe platzierte im 1. Halbjahr 2010 ein Eigenkapitalvolumen in Höhe von 91,23 Millionen Euro. Hauptumsatzträger waren mit einem Platzierungsergebnis in Höhe von 90,1 Millionen Euro einmal mehr die sicherheitsorientierten Flugzeugfonds. Diese verfügen über lange Leasingverträge mit bonitätsstarken Fluggesellschaften und liefern auch in der Krise zuverlässig gute Ergebnisse. Im ersten Halbjahr 2010 wurden das Restvolumen des DS-Fonds Nr. 133 Flugzeugfonds VIII ausplatziert und der im Januar 2010 neu aufgelegte DS-Fonds Nr. 136 Flugzeugfonds XI in kurzer Zeit platziert. Der Fonds investiert in den mittlerweile sechsten Airbus A380. Langfristiger Leasingnehmer der A380 ist erneut die Fluggesellschaft Air France, an die das Flugzeug am 5. August mit einer feierlichen Auslieferungszeremonie übergeben wurde.

Ausblick
Die Auszahlungen an die Anleger werden insbesondere aufgrund der guten Ergebnisse der Flugzeugfonds auf voraussichtlich mehr als 118 Millionen Euro steigen. Weiters wurden sieben Massengutfrachter veräußert: Die Schiffe wurden 2009 sowie im ersten Quartal 2010 übergeben und liefern Ergebnisse zwischen rund sieben und zwölf Prozent p.a. nach Steuern. In der Containerschifffahrt liegt der Managementfokus in der Überbrückung der schwachen Charterratenmärkte. Im Bereich der Luftfahrt will die Dr. Peters Gruppe weiter in moderne Flugzeuge investieren, die über langfristige Leasingverträge mit bonitätsstarken Vertragspartnern verfügen. (hk)