Die Produktschmiede Patriarch Multi-Manager kann auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. So haben die Assets under Management der von Patriarch initiierten und vertriebenen Fonds im Jahresverlauf um 26 Prozent zugelegt und mit knapp 312 Millionen Euro Ende November neuen Höchststand erreicht. Das geht aus einer Mitteilung an Produkt- und Vertriebspartner hervor, die FONDS professionell ONLINE vorliegt.

Im Versicherungsbereich lief es dagegen nicht ganz so rund: Der Umsatz 2017 dürfte sich knapp zehn Prozent unter dem guten Vorjahresergebnis einpendeln – bleibt aber auf hohem Niveau. "Damit konnten wir uns dem Markttrend zwar nicht ganz entziehen, werten das Ergebnis in Zeiten von sinkender Attraktivität und Nachfrage von Altersvorsorgeprodukten dennoch als klaren Erfolg", kommentiert Patriarch-Geschäftsführer Dirk Fischer die Entwicklung.

Positives Betriebsergebnis
Unter dem Strich stehe daher auch 2017 ein positives Betriebsergebnis. Fischer betont in der Mitteilung, dass dies besonders erwähnenswert sei, da die Gesellschaft im noch laufenden Jahr in einige Zukunftsprojekte investiert habe: Dazu zählen etwa der Robo "Truvest" nebst komplettem Tippgeber-System. Alle Projekte seien angestoßen worden, "um auf die Herausforderungen der kommenden Jahre in den Bereichen IT, Social Media, Digitalisierung, Reglementierung sowie für die generellen Veränderungen im Vermittlermarkt bestens und frühzeitig aufgestellt zu sein".

Fischer berichtet auch über die Anlageergebnisse der Patriarch-Fonds. Bis Ende November haben sich alle Anleger über einen Vermögenszuwachs freuen können. Die Performance lag dabei zwischen 1,3 und 17,3 Prozent – je nach Risikoneigung oder gewähltem Konzept und nach laufenden Kosten. Die Ergebnisse seien sehr schwankungsarm und damit "nervenschonend" erzielt worden: Die Volatilität aller Portfolios lag zwischen drei und acht Prozent. (jb)