Ergo und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben sich nach eigenen Angaben auf ein neues Abkommen für die Beschäftigten des Versicherers geeinigt. Dieser bis Ende 2023 geltende "soziale Ordnungsrahmen" löse den seit 2018 gültigen ab und beinhalte unter anderem "einen weitreichenden Verzicht" auf betriebsbedingte Kündigungen – vorausgesetzt, die Ziele des bereits Ende letzten Jahres verabschiedeten neuen Sanierungs- und Strategieprogramms "Ambition 2025" werden erreicht.

Das Abkommen bezieht sich auf die Standorte Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Mannheim, München, Nürnberg sowie die jeweiligen Einheiten des Kooperations- und Maklervertriebs. Der Kündigungs- und Standortschutz gilt ferner für den IT-Dienstleister und die Ausschließlichkeitsorganisation des Versicherers, bei denen im Rahmen des alten Sanierungsprogramms viele Stellen wegfielen. Die Anzahl der in Deutschland flächendeckend vertretenen Regionaldirektionen werde ebenfalls beibehalten.

Stabilität und Transparenz für Mitarbeiter
"Wir wollen weiter zur Spitzengruppe der europäischen Versicherer aufschließen. Hierfür brauchen wir Investitionen in Wachstum und Innovation, aber auch Stabilität und Transparenz für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese heute unterzeichnete Vereinbarung mit Verdi wird maßgeblich dazu beitragen", kommentiert Markus Rieß, Vorstandsvorsitzender der Ergo Gruppe, das Abkommen. (jb)