Die beiden Schweizer Digital-Asset-Unternehmen Sygnum und Seba haben eine Bank- und Effektenhändler-Lizenz des Regulators Finma erhalten. Das berichteten die Unternehmen, die sich beide zum Ziel gesetzt haben, Krypto-Assets im gewohnten Bankrahmen zugänglich zu machen. Den Angaben zufolge ist es das erste Mal, dass diese Lizenz an Krypto-Währungsunternehmen ergeht.

Seba arbeitet nach eigenen Angaben an einer beaufsichtigten Schweizer Bank, "die die neue Finanzwelt digitaler Assets mit traditionellem Banking kombiniert". Ähnlich lautet das Vorhaben von Sygnum: Das Unternehmen bietet gemäß Angaben auf der Homepage den Kunden, einschließlich institutionellen und privaten qualifizierten Anlegern, Unternehmen, Banken und anderen Finanzinstituten, "sichere Dienstleistungen und Komfort für digitale Assets in traditioneller Bankqualität".

Sygnum und Seba haben die Lizenz nur vorbehaltlich der Einhaltung weiterer Auflagen erhalten. Die Bewilligung tritt erst in Kraft, wenn alle von der Finma festgelegten Sekundärkriterien erfüllt sind. Bis dahin darf es kein operatives Bankgeschäft geben. Seba rechnet damit, im Oktober 2019 operativ tätig zu werden. Sygnum macht auf der Homepage keine Angaben zum Startzeitpunkt. (eml)