Der Vermögensverwalter EB – Sustainable Investment Management (EB-SIM) bietet Privatanlegern seine Publikumsfonds künftig nicht mehr nur über den Mutterkonzern Evangelische Bank an, sondern auch über andere Kreditinstitute und Finanzdienstleister. Zu diesem Zweck baut der Asset Manager ein Wholesale-Vertriebsteam auf.

Als Teil der Evangelischen Bank verfüge die EB-SIM über mehr als 30 Jahre Erfahrung mit der nachhaltigen Geldanlage, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Dezember 2018 wurde das Asset Management in eine Tochtergesellschaft ausgegliedert. Seither habe das verwaltete Vermögen um rund ein Drittel zulegen können. Aktuell beschäftige die EB-SIM etwa 40 Mitarbeiter und verwalte circa fünf Milliarden Euro.

"Nach erfolgreichem Start als eigenständige Gesellschaft wollen wir unseren Wachstumskurs fortsetzen", erläutert EB-SIM-Geschäftsführer Michael Hepers. Mit dem neuen Vertriebsweg wolle man sich einen größeren Anlegerkreis erschließen. "Ziel ist es, die EB-SIM als einen führenden Anbieter nachhaltiger Investmentfonds am Markt zu etablieren", so Hepers. Gerade im Bereich Impact Investments sehe sein Haus eine steigende Nachfrage, nicht nur von institutionellen Investoren, sondern auch von Privatanlegern.

Neues Team für das Wholesale-Geschäft
Mit dem Wholesale-Vertrieb betraut die EB-SIM ein eigenes Team. Als Junior Sales Manager kommt der 33-jährige Maximilian Ritz an Bord, der zuvor für einen großen deutschen Finanzvertrieb und einem unabhängigen Schweizer Vermögensverwalter tätig war. Er wird unterstützt von zwei selbständigen B2B-Vertriebsprofis.

Das ist zum einen Mario Lenke (43), der zuletzt den regionalen Vertrieb der DWS geleitet hatte und nun mit seiner neuen Firma ML-Finanzconsulting aus Darmstadt Privat- und Unternehmenskunden berät. Zum anderen steigt Carsten Schulz (49) ein, der lange im Privatkundensegment der Deutschen Bank gearbeitet und zuletzt für die DWS ein Sales-Support-Team aufgebaut habe, wie es in der Pressemitteilung heißt. (bm)