Evangelische Bank steigt ins Private Banking ein
Vermögende Kunden sind für Banken naturgemäß eine besonders attraktive Zielgruppe. Nun möchte auch die Evangelische Bank dieses Klientel mit speziellen Dienstleistungen und Produkten umwerben.
Die Evangelische Bank (EB) erweitert ihr Angebot für vermögende Privatkunden und offeriert ab sofort ein eigenes Private Banking. Damit möchte die Bank ihre Position im Privatkundengeschäft stärken und "zugleich eine zentrale Wachstums- und Zukunftssäule" für ihr Geschäft schaffen, wie das genossenschaftliche Institut mitteilt.
Aktuell betreue die EB bereits mehr als 800 Millionen Euro im Private-Banking-Segment. Für die Zukunft verspricht die Bank diesen Kunden spezielle Produkte und Dienstleistungen, darunter einen "exklusiven Servicebereich mit VIP-Routing sowie einer direkten Durchwahl" zur Beraterin oder zum Berater, was zu "besonders schnellen Reaktions- und Umsetzungszeiten" führen soll. Hinzu komme der Zugang zu "besonderen Veranstaltungen und persönlichen Austauschformaten".
"Maßgeschneiderte Strategien"
Herzstück des neuen Betreuungskonzepts sei der sogenannte "Mehrwert-Dialog" – ein jährlich stattfindendes, strukturiertes Beratungsgespräch. "Dabei werden neben der Vermögenssituation auch persönliche Lebensziele, familiäre Rahmenbedingungen und individuelle Zukunftspläne berücksichtigt", erklärt Bernd Rullmann, Direktor Private Kunden. "Auf dieser Grundlage entwickelt die Bank dann gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Strategien für Vermögensaufbau, -sicherung und -übertragung."
Das Institut verweist darauf, dass viele vermögende Kundinnen und Kunden heute über mehrere Bankverbindungen verfügen. "Durch die stärkere Spezialisierung, den intensiveren persönlichen Kontakt und die ganzheitliche Beratung soll die EB zur Hauptbank ihrer Kundinnen und Kunden werden", heißt es in der Pressemitteilung. (fp)














