Seit Ende September hat sich der Kreis der Finanzdienstleistungsinstitute mit einer Lizenz gemäß Paragraf 32 Kreditwesengesetz (KWG) um einen weiteren Anbieter vergrößert: die Kölner Maiestas Vermögensmanagement. Die Gesellschaft ist aus der ebenfalls in der Domstadt ansässigen Niiio Finance Group hervorgegangen, in der wiederum die ehemalige Meridio Vermögensverwaltung aufgegangen war.

Hinter der Maiestas Vermögensmanagement steckt der klassische Vermögensverwaltungsarm der Niiio, die Mitte des Jahres in einem komplizierten Umbauprozess aus der Meridio Vermögensverwaltung entstanden war (FONDS professionell ONLINE berichtete). Die Trennung von der Niiio hat strategische Gründe: Die Niiio möchte sich nicht mehr auf die Vermögensverwaltung sondern auf Softwarelösungen für Banken und Finanzdienstleister fokussieren. Dies teilte der scheidende Niiio-Vorstand Marc-Andre Barth FONDS professionell ONLINE mit. Barth steht auch, zusammen mit der ehemaligen Meridio-Mitgründerin Petra Ahrens, hinter der neuen Gesellschaft. Seit Ende September hat die Maiestas die KWG-32er Lizenz, Anfang Oktober erfolgte der Eintrag in das Handelsregister. (jb)