Peter Stowasser, langjähriger Leiter des Retail- und Wholesalevertriebs von Franklin Templeton in Deutschland, hat nach knapp einem Jahr eine neue Aufgabe gefunden: Seit dem 1. November 2019 verstärkt er das Team der auf die Fondsbranche spezialisierten Beratungsgesellschaft Dolphinvest als Head of Business Development. Stowasser ist laut einer Pressemitteilung als Mitglied des Managementteams für den Ausbau des Fondsmarketings verantwortlich und soll gemeinsam mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Heidi Rauen und Michael Klimek "Opportunitäten im Bereich des organischen und inorganischen Wachstums ausloten und umsetzen". 

Konkret soll Stowasser seine langjährige Erfahrung sowie sein Netzwerk im Vermittlergeschäft nutzen, um das Marketing für die Produkte der Tochtergesellschaft und Vermögensverwalter Euroswitch zu intensivieren und neue Vertriebswege zu erschließen. Außerdem soll er seine Expertise nutzen, um im Rahmen von Nachfolgeregelungen die Übernahme von Beständen von Vermögensverwaltern zu strukturieren. In diesem Bereich ist Dolphinvest nach eigenen Angaben bereits seit einiger Zeit unterwegs und will die Aktivitäten nun intensivieren.

Über 15 Jahre bei Franklin Templeton
Der Sales-Spezialist hatte im Oktober 2018 nach mehr als 15 Jahren seinen Abschied von Franklin Templeton verkündet. Ein Grund für den Schritt war damals nicht genannt worden. Der Weggang fiel aber in eine Zeit, in der der Asset Manager seinen Investmentbereich neu aufbaute. Ferner schaffte die US-Gesellschaft vor dem Hintergrund des schärfer werdenden Kosten- und Konkurrenzdruckes weltweit Doppelstrukturen ab, die durch Übernahmen und Zusammenschlüsse entstanden waren.

"Ich freue mich sehr, mit Dolphinvest ein Unternehmen gefunden zu haben, in dem ich unabhängig von großen Strukturen unternehmerisch tätig sein kann. In meinem neuen Umfeld sind direkte Kundennähe und persönlicher Service hoch geschätzt", erläutert Stowasser seine Entscheidung für Dolphinvest. "Mit Peter Stowasser haben wir einen echten Profi für unser Team gewonnen", freut sich Klimek. "Ihn just in dem Moment gewonnen zu haben, in dem die Branche, gerade auch im Vermittlergeschäft, sich völlig umkrempelt und neu definiert, sehen wir als ausgesprochenen Glücksfall an."(jb)