Die Gründer des Finanzportals "Finanzen.net" haben eine Online-Vermögensverwaltung ins Leben gerufen und kooperieren dafür laut eigenem Impressum mit dem deutschen Robo-Marktführer Scalable. Oskar, so der Name des digitalen Portfoliomanagers, zielt vor allem auf Familien mit Kindern.

"Mit Oskar kann man für jedes Familienmitglied individuell Geld ansparen. Folglich hilft Oskar dabei, sich selbst abzusichern und den eigenen Kindern den finanziellen Start ins Leben zu vereinfachen", beschreibt Jens Ohr, Geschäftsführer von Oskar und Finanzen.net, das Angebot des Robos in einer Pressemitteilung.

Fünf ETF-Portfolios
Oskar beziehungsweise Scalable investiert in börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Anleger können je nach Risikoneigung aus fünf unterschiedlichen Strategien wählen und einen Sparplan ab 25 Euro pro Monat einrichten. Alternativ sei eine Mindestanlagesumme ab 1.000 Euro möglich. Für Anlagesummen unter 10.000 Euro fallen laut Pressemitteilung Gebühren in Höhe von einem Prozent pro Jahr an. Liegt das investierte Kapital über 10.000 Euro, zahlen Kunden jährlich 0,8 Prozent. "ETFs sind eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit, an der Börse anzulegen und ermöglichen uns, die Gebühren für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten", erklärt Ohrs Geschäftspartner Peter Schille den Einsatz der Indextracker.

Geschäftspartner von Oskar neben Scalable ist die Baader Bank, die eine vollautomatisierte Abbildung aller Vermögensverwaltungsprozesse von der Orderabwicklung über zahlreiche Marktzugänge bis hin zur Konto- und Depotführung für die Kunden bietet. Auch die Kontoeröffnung von Minderjährigen könne mit Abschluss des Vermögensverwaltervertrages komplett digital abgebildet werden.

Scalable baut White-Label-Kooperationen aus
Scalable hat mit Finanzen.net binnen Kurzem einen weiteren Kooperationspartner gewonnen. Das Münchner Fintech unterstützt bereits die Targobank ("Pixit") und die Großbank Satander mit einem White-Label-Angebot (FONDS profesionell ONLINE berichtete). (jb)