Der vergangenes Jahr gestartete Digitalmakler "Finanzritter" hat frisches Geld bekommen. Die zur Gruppe des Unternehmers Christophe Reech gehörende Odysseus Investments  hat dem Start-up einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung gestellt. Außerdem stockte die Axel Springer Plug and Play ihr ursprüngliches Investment auf. Das geht aus mehreren übereinstimmenden Medienberichten hervor. 

Die Anleger haben offenbar Vertrauen, dass die vom Iserlohner Insurtech angebotene Online-Vermittlung von Policen mittels des Einsatzes von künstlicher Intelligenz wie geplant funktioniert (FONDS professionell ONLINE berichtete). Die App-Beratungsstrecken decken zunächst nur den Sachversicherungsbereich wie Hausrat- und Haftpflichtversicherungen ab. Erst später wird die Vermittlung von Kfz-, Kranken- und Rentenpolicen automatisiert.

Das Geld aus der ersten Finanzierungsrunde wurde in die Fertigstellung der ersten marktreifen Version der Finanzritter-App gesteckt, welche im September 2017 erschien. Das neue Geld soll den Meldungen zufolge nun hauptsächlich für den Auf- und Ausbau des operativen Geschäfts eingesetzt werden. Beispielsweise soll die Benutzung der App verbessert werden. Parallel arbeitet das Insurtech außerdem an der Integration einer Banking-Schnittstelle. Das junge Unternehmen möchte Versicherungen und Kontoführung in einer App vereinen. (jb)