Von der Frankfurter "Fressgass" bis zum Odeonsplatz in München dominierte zu Jahresbeginn ein Thema das Mittagspausengeplauder der Finanzwelt: Der Branchenprimus Blackrock baut Stellen ab. Drei Prozent der insgesamt rund 14.000 Mitarbeiter sollen weltweit wegfallen. Nach den süßen Jahren des stetigen Wachstums in der Fondsbranche rüttelte diese Nachricht auf – und hinterließ einen bitteren Beigeschmack.

Denn der schon seit geraumer Zeit von den Auguren prophezeite Sparzwang in der Asset-Management-Industrie könnte nun tatsächlich um sich greifen. Dem immer schärfer tobenden Preiskampf sowie den sich auftürmenden Kosten geschuldet, scheint eine Phase der Konsolidierung näher zu rücken. Die schwachen Börsen des Jahres 2018 könnten den entscheidenden Anstoß dazu gegeben haben.

In den Finanzkennzahlen zeichnet sich tatsächlich eine Delle im Wachstum der Branche ab, zeigt eine Auswertung von FONDS professionell. Dazu hat die Redaktion die Angaben von 15 Asset Managern ausgewertet. Die Gruppe reicht von Amundi, Aberdeen Standard Life, Allianz Global Investors, Pimco und Blackrock über Jupiter, GAM bis hin zu DWS und Union Investment. Wichtige Ergebnisse finden Sie in den Grafiken oben. (ert)


Die komplette Analyse der Geschäftsentwicklung im weltweiten Asset Management finden Sie im neuen Heft 1/2019 von FONDS professionell im Artikel "Außer Atem" ab Seite 264. Angemeldete KLUB-Mitglieder finden den Artikel auch hier im E-Magazin.