Fondskonzept blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Der Finanzdienstleistungs-Konzern mit Sitz in Illertissen bei Ulm, zu dem sieben deutsche und drei österreichische Tochterunternehmen gehören, hat im Verkauf des vergangenen Jahres nach eigenen Angaben fast alle zentralen Zahlen der Bilanz erhöhen können. 

So stieg das administrierte Bestandsvolumen um 18,8 Prozent von 9,6 auf 11,4 Milliarden Euro, die Nettomittelzuflüsse in Fonds legten von 272,4 auf 358,2 Millionen Euro zu. Die Konzernumsatzerlöse betrugen Ende 2019 76,2 Millionen Euro, ein Plus von sechs Prozent. Zu den am stärksten wachsenden Geschäftsfeldern gehörte der Versicherungsbereich: Hier stiegen die Umsatzerlöse um 23,1 Prozent auf knapp fünf Millionen Euro.

Rückgang des Überschusses
Der Jahresüberschuss dagegen betrug nur 1,6 Millionen Euro, ein Rückgang um 13,5 Prozent, den Fondskonzept mit höherem Personalaufwand für die Programmierung der IT-Systeme begründet. Ferner erhöhte sich die Zahl der Berater im Investmentbereich von 5.962 auf 6.093. 769 Unternehmen und damit 3,1 Prozent mehr als zum Jahresende 2018 (746) entfallen auf den Versicherungsbereich. 

Für das erste Halbjahr 2020 zieht der Finanzdienstleister ebenfalls eine positive Zwischenbilanz. So haben die Nettomittelzuflüsse in Fonds mit 319,4 Millionen Euro Ende Juni schon fast das Niveau des gesamten letzten Jahres erreicht. Die Corona-Krise habe somit keine negativen Auswirkungen auf die Konzernentwicklung. "Vielmehr profitiert Fondskonzept von der beschleunigten digitalen Transformation bei Finanzdienstleistungen und baut hierzu die digitale Architektur für die Verbundmakler weiter aus. Ein Beispiel sind Online-Tools wie die Beratung mittels Screensharing, die seit April eingesetzt wird", heißt es in der Pressemitteilung. (jb)