Der Vermögensverwalter Reuss Private Deutschland hat seine KWG-Lizenz um das Finanzkommissionsgeschäft erweitert und damit den Status als Wertpapierhandelsbank erhalten. Im Zuge dessen firmiert das Frankfurter Unternehmen ab sofort unter Reuss Private Bank für Wertpapierhandel.

"Die neue Lizenz ist ein wichtiger Schritt, unsere Geschäftsmodell-Palette im Interesse unserer Partner und Kunden zu erweitern", lässt sich Felix Brem, Vorstandschef des Schweizer Mutterkonzerns Reuss Private Group, in einer Pressemeldung zitieren. "Als Broker für den Wertpapierhandel vergrößert sich nicht nur der Handlungsspielraum in unseren beiden Kernbereichen Finanzportfolioverwaltung und Anlageberatung." Es würden sich perspektivisch auch neue Geschäftsfelder eröffnen, so Brem – etwa im Rentenhandel, den die Gruppe in der Schweiz bereits etabliert habe.

Zur Zielgruppe gehören auch andere Vermögensverwalter
Mit dem erweiterten Angebot richtet sich das Institut zum einen an Private Banker und Finanzberater, zum anderen aber auch an Finanzdienstleister und Vermögensverwalter, die Teile ihres Geschäfts oder ihrer regulatorischen Aufgaben auslagern möchten. "Je mehr wir unseren Partnern die regulatorischen und administrativen Aufgaben abnehmen, desto mehr können sie sich auf ihr eigenes Geschäftsmodell und ihre Kundenbeziehung konzentrieren", sagt Bankvorstand Alrik Haug. "In einer zunehmend arbeitsteiligen Welt sind das ideale Voraussetzungen, um auch den zukünftigen An- und Herausforderungen an unsere Branche gerecht werden zu können."

Zur Reuss Private Group gehören in Deutschland neben der Wertpapierhandelsbank auch das Frankfurter Haftungsdach BN & Partners Capital und der Maklerpool Fondsnet mit Sitz in Erftstadt nahe Köln. (bm)