F-Fex, die Frankfurter Beratungsgesellschaft für Fondspolicen, hat die Anlageplattform "My Sustainable Impact" (My-Si) gestartet. Das Anlagekonzept von My-Si sieht laut Pressemitteilung vor, "attraktive Renditen mit nachhaltiger Geldanlage zu erzielen und zugleich einen gesellschaftlichen Nutzen zu stiften". Anleger des neuen Robos können Investments auf Fondsbasis, die sich an Kriterien wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) orientieren, nach fünf verschiedenen Risikoklassen entsprechend ihrer persönlichen Risikoneigung auswählen. Depotbank ist die DAB BNP Paribas.

Die Anlagestrategie basiert auf einem Modell von F-Fex, das mit dem "Equal Risk Contribution Ansatz" arbeitet. "Bei dieser Methode werden die verschiedenen Anlageklassen in einem Portfolio so gewichtet, dass der Risikobeitrag der einzelnen Anlageklassen am Gesamtrisiko des Portfolios möglichst gleich groß ist", heißt es in der Pressemitteilung. Um gegen kurzfristige, extreme Marktschwankungen gewappnet zu sein, wurde ein "Markt-Stress-Indikator" integriert, der bei außerordentlichen Marktverwerfungen Signale und Anpassungsregeln geben soll. Das Anlageuniversum besteht aus Portfolios mit einem "ISS-ESG-Fondsrating" von mindestens vier Sternen. Aus diesem werden diejenigen selektiert, deren Chance-Risiko-Verhältnis bei den Ratings von F-Fex eine Top-Bewertung von A oder B erzielen. 

Heute handeln für die nachfolgenden Generationen
"Geldanlage zur Altersvorsorge, Risikoabsicherung oder für die eigene finanzielle Unabhängigkeit ist für jeden von uns ein wichtiges Thema", sagt Tobias Schmidt, Vorstandschef von F-Fex beziehungsweise My-Si. "Wenn wir dabei etwas erreichen wollen, müssen wir ausreichende Renditen erzielen. Wir von My-Si denken Geldanlage ein Stück weiter, denn wenn wir unsere Zukunft und die der nachfolgenden Generationen besser machen wollen, müssen wir bereits heute handeln."

Schmidt betont weiter, dass Anleger einen Teil der Erlöse spenden können. Seine Gesellschaft selber spende ein Drittel ihrer Erlöse aus der Beratungsgebühr für die Strategien. Auf der Liste der Organisationen stehen die Deutsche AIDS-Stiftung, Reporter ohne Grenzen, Kindernothilfe, Worldvision Deutschland, Humedica, Primaklima, Tierärzte ohne Grenzen, Deutsches Rotes Kreuz und Terra Tech. (jb)