Formaxx blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Gegenüber dem Vorjahr 2019 stiegen die Umsätze des Finanzvertriebs nach eigenen Angaben um rund 3,1 Millionen Euro auf knapp 20,3 Millionen Euro (+18%). Hierbei gab es im Jahresverlauf eine steigende Tendenz: In den letzten drei Monaten 2020 wuchsen die Erlöse aus dem Neugeschäft nochmals um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Quartal, so die Gesellschaft, die zum Beteiligungskreis von Ex-MLP-Chef Bernhard Termühlen gehört.

Der Vertrieb konnte das Plus in allen Sparten erwirtschaften. Auffällig sei neben dem Erlössprung bei der Vermittlung von Finanzierungen um 35 Prozent der Zuwachs in der Sparte der Geldanlagen um 64 Prozent. Maßgeblichen Anteil daran hatte die Vermittlung von Direktinvestments in Immobilien und Solarparks.

Online-Beratung als Grundlage für den Geschäftserfolg
Ein wesentlicher Grundstein für die positive Entwicklung im Corona-Jahr sei die schnelle und konsequente Umstellung auf Online-Beratung gewesen. Mittlerweile führen fast alle Formaxx-Berater Ihre Kundengespräche auch online. 

Formaxx-Vorstand Lars Breustedt führt das Umsatzplus außerdem auf die anhaltend steigende Beraterzahl um elf Prozent zurück: "Mit unserem intensiven Ausbildungsprogramm befähigen wir neue Berater und Beraterinnen dazu, schnell den Einstieg in unsere Unternehmensphilosophie und die Produktwelt zu finden – und somit Geld zu verdienen. Das macht uns offenbar zu einem attraktiven Partner."

DIN 77230
Als weitere wichtige Erfolgsbasis sieht Breustedt die konsequente Umsetzung der DIN-Norm 77230 "Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte" durch alle Beraterinnen und Berater. Die konzeptionelle Vorgehensweise verhelfe im Neugeschäft zum nötigen Kundenvertrauen und sorge für weitere Anfragen durch Bestandskunden sowie ein wachsendes Empfehlungsgeschäft. (jb)