Die BTS Finance Group, Muttergesellschaft der Finanzberatungsgesellschaften Formaxx und Mayflower Capital sowie des Dienstleistungsunternehmens Definet, zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2018/19 sehr zufrieden. Laut einer Pressemitteilung stiegen die Umsatzerlöse um vier Prozent auf 25,3 Millionen Euro, während der Konzernüberschuss mit 903.000 Euro gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieb. 

"In der Gruppe ist viel in Bewegung. Wir sehen, dass bisherige Umstrukturierungsmaßnahmen Früchte tragen. Aber noch befinden wir uns in einer Art Transformationsprozess", sagt BTS-Vorstandsvorsitzender Thomas Scholl. Das Geschäftsjahr der Gruppe endet per 30. September eines Jahres.

Effizienzprogramm greift
Bei der Mayflower Capital wirken sich der Mitteilung zufolge die kostenintensiven Effizienzmaßnahmen von vor zwei Jahren jetzt positiv aus. Zwar seien die Umsatzerlöse nach den Umstrukturierungen zunächst um sieben Prozent auf rund 7,9 Millionen Euro gesunken, dennoch konnte Mayflower das Ergebnis kräftig um 220 Prozent auf rund 644.000 Euro steigern und somit den Löwenanteil zum Gesamtergebnis beisteuern.

Bei der Formaxx, die ebenso wie die Mayflower im Beratungsprozess auf die neue DIN-Norm zur Finanzanalyse setzt, habe der Vorstand 2019 umfangreiche Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung in Gang gesetzt. Diese führten schnell zu einem Plus bei der Zahl der Berater von elf Prozent und Umsatzsteigerungen um neun Prozent auf rund 17,1 Millionen Euro, geht aus der Mitteilung hervor. Der Start ins Geschäftsjahr 2019/2020 mit Steigerungen im Neugeschäft von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeige, dass die Investitionen der vergangenen Jahre auch weiterhin zu deutlich höheren Umsatzsteigerungen führen dürften.

Service-Dienstleister Definet mit positiven Geschäftsaussichten
Aus Konzernsicht erfreulich entwickelt sich das Geschäft der dritten Tochtergesellschaft, des Service-Dienstleisters Definet. Hier stiegen die Umsatzerlöse um neun Prozent auf 7,2 Millionen Euro. Die Definet liefert Backoffice-Unterstützung sowohl für die Schwestergesellschaften als auch für konzernfremde Finanzberatungsgesellschaften.

Bei der Definet sehen der Aufsichtsrat und die Vorstände einhellig besondere Zukunftsperspektiven. "Das Backoffice bedeutet für jeden Finanzdienstleister einen enormen Kostenfaktor. Wenn ein Dienstleister all diese Tätigkeiten für eine Mehrzahl an Mandanten erbringt, dann profitieren diese alle gemeinsam von erheblichen Synergieeffekten – ganz gleich, ob es sich dabei um einzelne Module handelt oder um ein Gesamtpaket", so Scholl. (jb)