Die VR Bank Mittelfranken Mitte plant, mit der Raiffeisen Spar+Kreditbank aus Lauf an der Pegnitz zu fusionieren. In den nächsten Wochen wollen die Banken ein gemeinsames Fusionskonzept erarbeiten, das im Juni den Vertreterversammlungen zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Gemeinsame Bilanzsumme
Wenn alles nach Plan läuft, wird das neue Institut eine Bilanzsumme von rund 5,2 Milliarden Euro ausweisen und gut 600 Mitarbeiter beschäftigen. Mit etwa 4,6 Milliarden Bilanzsumme und circa 530 Angestellten ist die VR Bank Mittelfranken Mitte, die ihren Sitz in Ansbach hat, dabei eindeutig der Seniorpartner. Fusionsbedingte Kündigungen soll es bei dem Zusammenschluss nicht geben.

Künftige Führung
Über die künftige Zusammensetzung des Vorstandes liegen noch keine Informationen vor. In Ansbach gehören Gerhard Walther als Vorsitzender sowie Erwin Einzinger und Richard Oppelt dem obersten Führungsgremium an. In Lauf stehen derzeit Thomas Geißdörfer und Florian Beyer an der Spitze des Instituts. (mh)