Bei dem für 2019 geplanten Zusammenschluss der Volksbanken aus Reiste-Eslohe, Oeventrup und Marsberg soll es sich laut Angaben der beteiligten Vorstände um keine Fusion im klassischen Sinne handeln. Denn: Die drei Banken, die seit 2013 in verschiedenen Feldern miteinander kooperieren, wollen ihre Struktur zum Kunden hin nicht verändern. Auch die neue Firmierung "Vereinigte Volksbank im HSK eG" soll nicht nach außen in Erscheinung treten. Alle drei Institute wollen ihren angestammten Namen weiterhin vermarkten.

"Für unsere Kunden wird sich nichts ändern"
Fusionsbedingte Kündigungen seien ebenfalls ausgeschlossen. Veränderungen beziehungsweise Zusammenlegungen gäbe es nur in den Produktions- und Steuerungsbereichen in den Zentralen der Häuser. "Für unsere Kunden wird sich nichts ändern", so Stefan Eckhardt von der Volksbank Reiste-Eslohe.

Das neue Institut käme bei rund 18.000 Mitgliedern auf eine Bilanzsumme von rund 570 Millionen Euro. Neben Eckhardt gehören dem zukünftigen Vorstand der Bank noch Dirk Schulte, Hans-Jochen Zöllner sowie Dirk Lüddecke an. (mh)