Die Fusion der beiden Maklerverbünde Germanbroker.net und Charta Börse für Versicherungen rückt näher. Die Hauptversammlungen der Gesellschaften haben der geplanten Verschmelzung mit Einmütigkeit zugestimmt. Das teilen beide Verbünde mit. Damit sei der nächste Schritt gesetzt, dass die beiden maklereigenen Organisationen rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres fusioniert werden. Sie wollen damit Kräfte bündeln, da der technologische Wettbewerb innerhalb der Branche zunehme und die Anforderungen an digitale Plattformen, Prozesse und Services steigen. 

Die Gesellschaften haben die Fusion im Mai angekündigt, nachdem sie bereits Ende 2024 eine strategische Kooperation vereinbart hatten, auf der sie nun aufbauen. Beide betonen, dass es sich um eine gleichberechtigte Fusion und keine Übernahme handelt. Daher gebe es keinen Mehrheitseigner. Rechtlich solle aber die Charta auf Germanbroker.net verschmolzen werden, der Name Charta entfalle somit.

"Lebensarbeitskreis schließt sich"
"Vor über drei Jahrzehnten war ich an der Gründung der Charta selbst beteiligt. Mit der Zustimmung unserer Aktionäre zur Fusion schließt sich daher für mich ein Lebensarbeitskreis. Gleichzeitig eröffnet sich eine neue unternehmerische Perspektive, auf die wir uns freuen dürfen", erklärt Hartmut Goebel, Vorstand der Germanbroker.net. "Beide Unternehmen verbindet seit jeher eine gemeinsame Wertekultur. Die Verschmelzung eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten und stärkt unsere Position als verlässlicher Partner am Markt", ergänzt Ulrich Neumann, Vorstand der Charta. (jb)