Die Baader Bank aus Unterschleißheim hat im laufenden Jahr gegen den Branchen-Trend bereits rund 50 neue Jobs geschaffen. Das Unternehmen profitiert vom boomenden Handel und seinen Kooperationen mit Fintechs, Neo-Brokern und digitalen Vermögensverwaltern wie der Münchener Scalable Capital.

Ende September kam die Baader Bank auf eine Mitarbeiterzahl von insgesamt 437, verglichen mit 388 zum Jahresende 2020, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Bilanzzahlen für die ersten drei Quartale hervorgeht. Das schlug sich allerdings auch in steigenden Personalaufwendungen nieder, die um rund ein Fünftel zulegten.

Unterm Strich erwirtschaftete die Baader Bank in den ersten neun Monaten ein Ergebnis vor Steuern von 49 Millionen Euro. Das ist fast ein Drittel mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Vor diesem Hintergrund hält die Bank an ihrer Jahresprognose fest, bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen das Ergebnis vor Steuern aus dem Jahr 2020 übertreffen zu können. (mb/Bloomberg)