Geldwäsche-Mängel: "Effenberg-Bank" kassiert Bußgeld
Wegen Mängeln in der Geldwäsche-Prävention hat die Bafin gegen die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden ein Bußgeld verhängt. Verdachtsmeldungen seien 2023 nicht fristgerecht abgegeben worden.
Die Finanzaufsicht Bafin hat gegen die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden, auch bekannt als "Effenberg-Bank", ein Bußgeld in Höhe von 325.000 Euro verhängt. Hintergrund sind Mängel in der Geldwäsche-Prävention, die bereits drei Jahre zurückliegen. Das Kreditinstitut habe im Geschäftsjahr 2023 "seine Aufsichtspflicht bei internen Prozessen zur Abgabe von Geldwäsche-Verdachtsmeldungen schuldhaft verletzt", teilte die Bafin am Dienstag (20.1.) mit.
Verdachtsmeldungen nicht fristgerecht abgegeben
Nach dem Geldwäschegesetz sind Kreditinstitute verpflichtet, bei verdächtigen Transaktionen unverzüglich eine Meldung an die Financial Intelligence Unit (FIU) abzugeben. Aufgrund von Prozessschwächen bei der Volksbank seien im Jahr 2023 Geldwäsche-Verdachtsmeldungen systematisch nicht fristgerecht eingereicht worden, so die Aufsicht. Der entsprechende Bußgeldbescheid ist seit dem 24. Dezember 2025 rechtskräftig, heißt es in der Mitteilung der Bafin.
Bereits zuvor war die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden in die Kritik geraten. Im Jahr 2024 wurde bekannt, dass bei dem Institut ein hoher Wertberichtigungsbedarf bei Krediten, Immobilien und Kapitalanlagen bestand. (mb/Bloomberg)














