Genossenschaftliche Großbanken berufen Vorstände
Zu Beginn des zweiten Halbjahres dreht sich naturgemäß das Personalkarussell im Bankenbereich wieder schneller. Jetzt haben zwei große Genossenschaftsbanken neue Vorstände bestellt.
Bei der VR-Bank Rottal-Inn rückt Marco Rebl in das oberste Führungsgremium auf. Rebl
startete am 1. Juli auf seinem neuen Posten, er folgt auf Alois Zisler, der in den Ruhestand tritt.
Der 52-jährige Rebl (Bild rechts, © VR-Bank Rottal-Inn eG) kommt von der Raiffeisenbank Landshuter Land, wo er seit 2008 beschäftigt war und dort auch dem Vorstand angehörte. In seiner Laufbahn arbeitete er unter anderem auch beim Genossenschaftsverband Bayern.
Die VR-Bank Rottal-Inn weist eine Bilanzsumme von rund 4,3 Milliarden Euro aus und beschäftigt etwa 580 Mitarbeiter. Dem Vorstand gehören noch Christian Forstner und Stefan Sendlinger sowie der Sprecher Albert Griebl an.
Neue Vorständin bei hessischer Volksbank
Zudem hat die Volksbank Mittelhessen – ebenfalls am 1. Juli – mit Sabine Curt eine neue Vorständin für die Bereiche Regulatorik, Finanzen, Risikomanagement und Nachhaltigkeit berufen.
Curt (Bild links, © Volksbank Mittelhessen eG) kam im Jahr 2023 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO zur Volksbank Mittelhessen und ist seit 2025 Generalbevollmächtigte im Hause. Sie bildet zukünftig mit Michael Müller und Karen Weber sowie den beiden Sprechern Peter Hanker und Lars Witteck den Vorstand des in Gießen beheimateten Kreditinstituts.
Die Volksbank Mittelhessen gehört mit über 1.570 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von gut 14,2 Milliarden Euro zu den Schwergewichten unter den genossenschaftlichen Kreditinstituten in Deutschland. (mh)















