"Dort, wo es sich nicht vermeiden lässt, gehen Genossenschaftsbanken diesen Schritt, um Arbeitsplätze zu erhalten", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken zu möglicher Kurzarbeit. Zuvor berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider, dass bereits zwei Genossenschaftsbanken Kurzarbeit in Erwägung ziehen. Ein Vertreter des Verbandes wollte diese Information auf Nachfrage zwar nicht kommentieren, erklärte aber, viele Banken würden versuchen, Kurzarbeit zu vermeiden, um auch in der Krise voll für ihre Kunden da sein zu können.

Zahlreiche Kreditinstitute sehen sich derzeit gezwungen, Filialen zu schließen, um eine Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. So hatte beispielsweise die Volksbank Köln Bonn vor kurzem erklärt, vorerst alle Standorte nicht mehr zu öffnen. Auch bei der Deutschen Bank sind seit Dienstag etwa 200 Filialen vorübergehend für den Kundenverkehr geschlossen. (mb)