Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat ein Umbauprogramm erarbeitet, um sich künftig wettbewerbsfähig aufzustellen, berichtet das "Handelsblatt". Im Rahmen dessen stünden auch Stellenstreichungen an. Doch die Bank sei zuversichtlich, dabei ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen zu können, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Insiderinformationen.

Eine genaue Zahl, wie viele der 6.100 Beschäftigten von den Jobkürzungen betroffen sein könnten, liegt bisher nicht vor. Im Zuge des Umbauprogramms sollen unter anderem die Anzahl von aktuell rund 40 Bereichen unterhalb des Vorstands reduziert werden. Eine fundamentale Änderung am Geschäftsmodell sei allerdings nicht geplant.

Im März hatte Helaba-Chef Herbert Hans Grüntker im Rahmen der Bilanzpressekonferenz das Sparprogramm angekündigt: "Durch eine höhere Effizienz wollen wir zum einen den Kostenanstieg bremsen und zum anderen die dadurch geschaffenen Freiräume nutzen, um unsere Wachstumsinitiativen gezielt umzusetzen." Details dazu folgten bisher jedoch nicht. Ein Sprecher der Bank wollte sich nicht zu den Umbauplänen äußern. (mb)