Helaba: Top-Gehalt steigt, Millionärszahl sinkt
Die Helaba hat 2025 die höchste Vergütung deutlich angehoben. Gleichzeitig sank die Zahl der Mitarbeiter mit einer Gesamtvergütung von mindestens einer Million Euro leicht.
Bei der Helaba lag die höchste Gesamtvergütung im vergangenen Jahr in der Spanne zwischen zwei und knapp 2,5 Millionen Euro und wurde einer Person gewährt. Das geht aus dem neuen Vergütungsbericht hervor, den "Bloomberg News" ausgewertet hat. Im Jahr 2024 hatte die höchste Vergütung noch zwischen 1,5 und knapp zwei Millionen Euro gelegen.
Insgesamt kam die Landesbank 2025 auf sechs Vergütungsmillionäre, verglichen mit sieben im Vorjahr. Bei fünf Personen lag die Gesamtvergütung zwischen einer Million und knapp 1,5 Millionen Euro. Namen und genaue Vergütungssummen werden, wie in derartigen Berichten üblich, nicht genannt. Die Helaba wollte auf Anfrage keinen Kommentar abgeben.
Bei der Helaba war der Gewinn im Geschäftsjahr 2025 moderat zurückgegangen. Ursache waren ein geringerer Zinsüberschuss und höhere Kosten. Zugleich konnte die Landesbank die Risikovorsorge unter anderem im wichtigen Immobiliengeschäft senken.
Vergütungsmillionäre in allen Bankensektoren
Bei Banken in Deutschland gibt es jedes Jahr Hunderte Vergütungsmillionäre, vor allem im privaten Bankgewerbe. Doch auch im genossenschaftlichen und im öffentlich-rechtlichen Bankensektor, etwa bei den Landesbanken, sind solche Spitzenverdiener zu finden.
In die Statistik zu den Vergütungsmillionären werden Mitarbeiter einbezogen, die als Risikoträger eingestuft sind – also Personen, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil einer Bank auswirkt. (mb/Bloomberg)















