Die auf Honorarberatung spezialisierte Quirin Bank hat das erste Halbjahr 2019 mit einem Geschäftsergebnis von 2,5 Millionen Euro nach Steuern abgeschlossen – und liegt damit über den eigenen Erwartungen. Das Halbjahresresultat liegt nach eigenen Angaben deutlich über dem des Vorjahreszeitraums von 1,7 Millionen Euro. Zu diesem positiven Zwischenfazit haben beide Geschäftsfelder der Bank beigetragen.

So konnte das von dem in Berlin ansässigen Institut verwaltete Vermögen durch Nettomittelzuflüsse sowie Wertsteigerungen der Kundendepots von 3,4 Milliarden Euro zu Beginn des Jahres auf 3,9 Milliarden Euro zum Halbjahresstichtag Ende Juni gesteigert werden. Bis Ende August 2019 sind die Kundenvermögen laut einer Mitteilung nochmals gewachsen, auf erstmals mehr als vier Milliarden Euro – ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Jahresbeginn. Die Zahl der insgesamt betreuten Kunden lag per Ende August bei 20.200 Personen. Die Quirin Privatbank betreut davon 9.600 Kunden, Ende 2018 waren es noch 9.200. 

280 Millionen Euro stecke in Quirion
Auch der hauseigene "Robo" Quirion sei erneut überaus stark gewachsen. So habe sich nicht nur die Kundenzahl verdoppelt – aktuell 10.600 Anleger nach 5.400 Ende 2018 – sondern auch die Vermögenswerte sind gestiegen. Ende August verwaltete Quirion 280 Millionen Euro, per Jahresbeginn waren es noch 160 Millionen Euro. "Als erste und bislang einzige reine Honorarberaterbank Deutschlands erbringt unser Geschäftsmodell der unabhängigen Beratung stetiges Wachstum – bei Kunden, Assets und im Geschäftsergebnis", so der Vorstandsvorsitzende der Quirin Privatbank, Karl-Matthäus Schmidt.

Trotz des anteilig übererfüllten Halbjahresergebnisses geht das Management der Bank weiterhin davon aus, für das Gesamtjahr ein Ergebnis in der prognostizierten Bandbreite von 2,9 bis 3,4 Millionen Euro zu erreichen. (jb)