Der Asset-Management-Ableger der Großbank HSBC hat das Geschäft mit börsengehandelten Fonds (ETFs) erheblich ausgeweitet. Das verwaltete Vermögen kletterte auf 16,5 Milliarden Dollar. Damit steigerte das Haus das ETF-Volumen innerhalb von zweieinhalb Jahren um 180 Prozent, teilte HSBC Asset Management mit. Allein seit Jahresbeginn bis Ende Mai sei das von den Indexfolgern der Gesellschaft verwaltete Vermögen um 29 Prozent gestiegen.

Das Wachstum führt das Haus vor allem auf das starke Interesse der Investoren an nachhaltigen Strategien sowie Asien- und Anleihen-ETFs zurück. So hatte HSBC AM vor einem Jahr Produkte aufgelegt, die den Fokus auf ESG-Indizes legen. Das Fondshaus reihte sich damit in den Trend zu nachhaltigen Geldanlage ein, der auch bei passiven Investments zunehmend Anklang findet.

Ungebremster Popularitätsgewinn
"Nachdem ETFs die durch die Covid-19-Pandemie verursachte Marktvolatilität überstanden haben, nahm ihre Popularität ungebremst zu", lässt sich Olga de Tapia, globale Leiterin des ETF-Vertriebs bei HSBC AM, in der Mitteilung zitieren. Das Haus werde das Geschäft weiter ausbauen, sein Angebot erweitern und einen hochwertigen Kundenservice bieten. Zudem habe die Gesellschaft den ETF-Bereich jüngst personell aufgestockt, etwa mit den Engagements von Jacqueline Pang als Leiterin des ETF-Vertriebs für den Asien-Pazifik-Raum, Dominic Clabby als Leiter der ETF-Strategie sowie Bhaven Patel als ETF-Kapitalmarktleiter. (ert)