Nun hat es auch die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) erwischt. Sie ist nach eigenen Angaben Opfer von Kriminellen geworden, die den guten Namen ihrer Tochter W&W Asset Management missbrauchen wollen. 

Demnach würden Unbekannte auf der Internetadresse "asset-ww.com" in betrügerischer Absicht versuchen, Kunden zu werben. "Wir weisen darauf hin, dass die auf der Website angebotenen Produkte keine Produkte der W&W Asset Management GmbH, Ludwigsburg, sind", stellt W&W klar. Die zuständigen Behörden seien bereits informiert worden.

Bafin muss erneut in eigener Sache warnen
Damit ist die W&W in allerschlechtester Gesellschaft. In den vergangenen Wochen und Monaten sind zahlreiche ähnliche Fälle bekannt geworden. So musste sich etwa der Fondsanbieter Acatis um den Value-Experten Hendrik Leber zur Wehr setzen. Andere prominente Opfer sind JP Morgan Chase & Co, die Generali Group, die Bank Julius Bär, der US-Vermögensverwalter Wellington Management oder die BNY-Mellon-Boutique Insight Investment.

Auch die Finanzaufsicht Bafin selbst musste bereits mehrfach für Betrügern warnen, die in ihrem Windschaffen segeln. Aktuell haben etwa international tätige Unternehmen angeblich von der Behörde versandte E-Mails mit gefälschten Verschwiegenheitsvereinbarungen erhalten. Die in diesen Vereinbarungen genannte Person William Kleinfeld sei kein Mitarbeiter der Bafin, und die verwendete E-Mail-Adresse "william.k@bafin-secure.de" ist keine E-Mail-Adresse der Aufsicht, schreibt diese. (jb)