Viele Arbeitnehmer fragen sich, was nach dem Ende der Covid-19-Pandemie vom Homeoffice-Boom bleiben wird. Die ING Deutschland hat diese Frage nun für sich und ihre Mitarbeiter beantwortet: Wer bei der Bank arbeitet, darf auch in Zukunft mobil tätig sein und frei wählen, ob er im betrieblichen Büro oder vom heimischen Schreibtisch aus arbeitet. Das wurde in einer mit dem Gesamtbetriebsrat geschlossenen Vereinbarung festgelegt. 

Damit nicht genug: Die Vereinbarung sieht vor, dass Mitarbeiter der ING einmalig steuer- und sozialabgabenfrei 1.500 Euro bekommen, um sich für das mobile Arbeiten auszustatten – und alle fünf Jahre weitere tausend Euro, um ihr Equipment auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Das Budget kann in einem internen Online-Store der Bank ausgegeben werden, etwa für höhenverstellbare Tische oder ergonomische Bürostühle. Die technische Grundausstattung übernimmt unabhängig davon der Arbeitgeber.

Bessere Vereinbarkeit von Job und Familie
"Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie flexibel wir sind und wie gut mobiles Arbeiten funktioniert", kommentiert Nick Jue, Vorstandschef der ING Deutschland. "Das wollen wir nun beibehalten." Auch Martin Bärwolf, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, zeigt sich zufrieden mit dem Homeoffice-Deal: "In der heutigen Berufswelt ist es nicht immer leicht, Familie und Beruf zu vereinen. Wir freuen uns, dass wir nun für die Kolleginnen und Kollegen der ING die Möglichkeit zu mobilem Arbeiten fest verankert haben." Damit leiste man "einen wesentlichen Beitrag" für die Balance von Arbeit und Berufsleben. (fp)