Die ING-Diba verzichtet künftig auf den Namenszusatz "Diba". Das berichtet das Fachmagazin "Horizont". Die Direktbank hat ihre Wurzeln in der 1965 in Frankfurt gegründeten Bank für Spareinlagen und Vermögensbildung (BSV). Anfang der 1990er-Jahre firmierte sie dann als Allgemeine Deutsche Direktbank. Im Jahr 1998 wurde sie von der niederländischen ING Groep übernommen, ab 1999 trat sie als Diba auf. Im Jahr 2004 wurde der Name dann in ING-Diba geändert.

Der Zusatz zum Markennamen ING sei ein Sonderweg gewesen, heißt es aus der Marketingabteilung des Unternehmens. Die Marke ING besitze in Deutschland mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad und sei "positiv aufgeladen", die Zeit sei mithin reif für ein Rebranding. Hinzu kommt, dass die ING-Diba künftig stärker mit ihren Kollegen im Ausland zusammenarbeiten und das Knowhow der Gruppe ausgiebiger nutzen will.

Nie mehr ohne Nowitzki
Die Umbenennung soll im Laufe dieses Jahres stattfinden. Für November ist eine Werbekampagne mit dem neuen Namen geplant. Dabei soll nach wie vor der Jingle "Diba Diba Du" zum Einsatz kommen. Auch der Slogan "Die Bank und Du" bleibt erhalten, ebenso der Basketballer Dirk Nowitzki als Testimonial. Nowitzki wirbt seit dem Jahr 2003 für die ING-Diba. Im vergangenen Jahr schloss er einen Lebenszeitvertrag mit der Direktbank. (fp)