Italienische Großbank forciert Wachstum im deutschen Fondsgeschäft
Das Mailänder Institut Intesa Sanpaolo setzt mit seiner Asset-Management-Einheit Eurizon auf eine internationale Expansion. Eine wichtige Rolle soll dabei der deutsche Markt spielen. Die Italiener bauen bei ihren Wachstumsambitionen besonders auf ein Feld.
Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo will mit ihrem Asset-Management-Ableger Eurizon das Geschäft in Deutschland ausbauen. Der hiesige Markt zähle zu den Schwerpunkten bei der internationalen Expansion des Hauses, heißt es in einer Mitteilung. Daneben hat die Gesellschaft mit Hauptsitz in Mailand Frankreich, Spanien und Großbritannien als Kernmärkte ausgewiesen. Eurizon ist der zweitgrößte Asset Manager Italiens – gemessen am verwalteten Vermögen, das sich auf 411 Milliarden Euro beziffert.
Ein wichtiger Faktor bei dem Wachstum sollen börsengehandelte Fonds (ETFs) sein. Die Gesellschaft hat jüngst eine Produktreihe unter der Marke "Your Index" aufgelegt. Diese umfasst sowohl klassische Publikumsfonds als auch aktive ETFs. Bei den Wachstumsambitionen legt Eurizon unter der Führung von Firmenchefin Maria Luisa Gota den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Fondsselektoren, Vertriebspartnern sowie institutionellen Investoren. Auch das Private-Markets-Sortiment wollen die Mailänder ausbauen. (fp)















