Janus Henderson setzt bei Investments und beim Vertrieb verstärkt auf künstliche Intelligenz (KI) und kooperiert dafür mit Percepta, einer Tochter von General Catalyst, und Anthropic. Das teilt der angelsächsische Asset Manager mit. Dabei soll Percepta die Infrastruktur für die KI-Anwendungen beisteuern, während das KI-Tool "Claude" von Anthropic mit den firmeneigenen Research-, Kunden- und Marktdaten des Asset Managers verknüpft werde.

Im Detail entwickelt Janus Henderson "Prism", eine globale Plattform für Kundenanalysen und Kundenbindung für die Vertriebsteams. Die auf "Claude" basierende Plattform soll die Teams mit Kundenkontakt dabei unterstützen, "die richtigen Kontaktmaßnahmen zu priorisieren, interne und externe Daten zu nutzen, um die Bestände und Bedürfnisse der Kunden zu erfassen, sowie personalisierte Kundenkommunikation zu erstellen". 

"Libros"-Research
Weiter wird "Libros" das KI-basierte Research-Management-Tool für die Investmentteams von Janus Henderson. Das ebenfalls auf "Claude" basierende Tool fasst laut der Fondsgesellschaft interne und externe Research-Ergebnisse sowie öffentliche Marktdaten zusammen und hilft Analysten und Portfoliomanagern dabei, "relevante Signale schneller zu erkennen und mehr Zeit für die eigene Beurteilung und Investmententscheidungen zu gewinnen".  

"Wir sind davon überzeugt, dass die KI-Transformation die Art und Weise, wie Asset Manager ihre Kunden betreuen, grundlegend verändern wird, sobald sie fest im Kerngeschäft verankert ist", kommentiert Ali Dibadj, Chief Executive Officer von Janus Henderson. "Unsere Zusammenarbeit mit Anthropic und Percepta baut auf der Partnerschaft von Janus Henderson mit Trian und General Catalyst auf, stärkt unsere Vorreiterrolle bei KI und Tokenisierung und unterstützt unser Ziel, der technologisch fortschrittlichste Asset Manager der Welt zu werden." (fp)