Der britische Fondsanbieter Jupiter AM hat im ersten Halbjahr den Absatz steigern können. In die Fonds des Hauses flossen unter dem Strich 3,6 Milliarden Pfund (rund vier Milliarden Euro). In den ersten sechs Monaten 2016 hatte der Asset Manager nur ein Nettomittelaufkommen von 600 Millionen Pfund verzeichnet. Das verwaltete Vermögen kletterte um 16 Prozent auf 46,9 Milliarden Pfund.

Das Wachstum sei insbeondere Zuflüssen in die Anleihen-, Absolute Return- sowie die Schwellenländerprodukte des Hauses zu verdanken gewesen, teilte Jupiter AM mit. Zudem habe das Neugeschäft in Spanien und Italien die Erwartungen übertroffen. Hier hatten die Briten jüngst neue Büros eröffnet.

Zuflüsse bescheren Gewinnschub
"Jupiter hat in der ersten Jahreshälfte 2017 deutliche Fortschritte erzielt mit einem guten Nettomittelaufkommen sowie einer starken Outperformance der Produkte nach Abzug aller Kosten", sagte Vorstandschef Maarten Slendebroek. Nach Angaben des Hauses übertrafen 81 Prozent der Fonds den Schnitt des jeweiligen Konkurrenzfelds.  

Der höhere Absatz spiegelt sich auch in der Konzernbilanz wieder. Der Gewinn vor Steuern kletterte gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent auf 93,9 Millionen Pfund. Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag (Cost-Income-Ratio) verbesserte sich leicht auf 54 Prozent. Auf einen Euro Umsatz entfielen also 46 Cent Gewinn. (ert)