Kryptohandel: BW-Bank startet Kooperation mit Bitpanda
Die Stuttgarter BW-Bank bietet ihren Privatkunden künftig den Handel mit Kryptowährungen an. Das Institut kooperiert dabei mit Bitpanda und startet damit noch vor der geplanten Kryptohandelslösung der Sparkassen-Finanzgruppe.
Die Wiener Kryptoplattform Bitpanda hat einen weiteren Bankpartner gewonnen. Gemeinsam mit der BW-Bank startet das Unternehmen ein Kryptohandelsangebot für Privatkunden. Die Tochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) nimmt im Raum Stuttgart die Funktion einer Sparkasse wahr.
Zunächst erhalten ausgewählte Kunden Zugang zur Krypto-Investmentplattform von Bitpanda. Nach einer Einführungsphase soll das Angebot allen Kunden offenstehen. Über die Plattform können Anleger zunächst zehn Kryptowährungen handeln, darunter Bitcoin, Ether und Solana.
Dekabank arbeitet an Lösung für die Sparkassen-Gruppe
Während die BW-Bank bereits startet, arbeitet die Dekabank an einer zentralen Kryptohandelslösung für die Sparkassen-Finanzgruppe. Nach Angaben von "Bloomberg" soll die Testphase Mitte September beginnen, der bundesweite Rollout ist ab Mitte Oktober geplant.
Ob sich die BW-Bank später an der zentralen Lösung beteiligen wird, ließ das Institut offen. Die Entscheidung für den Ausbau der Zusammenarbeit mit Bitpanda sei unabhängig von den Aktivitäten innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe erfolgt, erklärte die Bank laut "Bloomberg". Die LBBW kooperiert bereits seit Längerem mit Bitpanda bei Kryptoangeboten für Unternehmenskunden.
Kurswechsel erst im vergangenen Jahr
Der Sparkassensektor hatte sich lange gegen den Handel mit Kryptowährungen für Privatkunden ausgesprochen und dabei auf die hohen Risiken verwiesen. Erst im vergangenen Jahr kündigte die Gruppe angesichts der Kundennachfrage und eines geänderten regulatorischen Umfelds einen Kurswechsel an. (cf/Bloomberg)




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