Kurz vor den Halbjahreszahlen: Moody's warnt Immobilienfinanzierer
Die Deutsche Pfandbriefbank steckt mitten im Konzernumbau. Doch Moody’s sieht weiterhin Belastungen durch das schwache Umfeld für Gewerbeimmobilien und rechnet nur mit einer schrittweisen Verbesserung der Ergebnisse.
Die Ratingagentur Moody's sieht Gegenwind für die Profitabilität des Immobilienfinanzierers Deutsche Pfandbriefbank (PBB) und hat mehrere Ratings mit einem negativen Ausblick versehen.
Moody's geht laut einer Mitteilung von einem anhaltend schwachen makroökonomischen Umfeld und einem damit verbundenen begrenzten Erholungspotenzial bei Gewerbeimmobilienengagements aus. Das werde wohl die Ergebnisentwicklung der PBB bremsen und sie zu zusätzlicher Risikovorsorge zwingen – was wiederum die Profitabilität belasten dürfte.
PBB richtet Geschäft neu aus
Die Pfandbriefbank befindet sich derzeit inmitten einer strategischen Neuausrichtung. Sie zieht sich aus den USA zurück und konzentriert sich nun auf die europäischen Märkte. Zudem arbeitet die Bank an der Diversifizierung ihres Geschäftsmodells und expandiert im Asset Management.
"Sofern sich die makroökonomischen Aussichten nicht deutlich verbessern, wird die PBB nach unserer Einschätzung ihre Finanzergebnisse nur schrittweise verbessern können durch zusätzliche Gebührenerträge aus dem erwarteten Wachstum im Nicht-Kreditgeschäft sowie durch die Ersetzung auslaufender Kredite durch Neugeschäft mit höheren Margen", erklärte die Ratingagentur.
Die Pfandbriefbank plant, am Donnerstag (13.8.) ihre Ergebniszahlen zum ersten Halbjahr vorzulegen. (mb/Bloomberg)














