Das börsennotierte Emissionshaus Lloyd Fonds hat das erste Halbjahr 2013 mit einem Konzerngewinn in Höhe von 1,2 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte das Hamburger Unternehmen 238.000 Euro Gewinn. Der Konzernumsatz stieg um knapp drei Prozent auf 7,3 Millionen Euro. Wirtschaftliche Basis für die positive Entwicklung im ersten Halbjahr ist nach eigenen Angaben die "gut aufgestellte Bestandsverwaltung" mit über 1,6 Milliarden Euro Eigenkapital. "Die Einnahmen aus der Verwaltung des Bestandsportfolios tragen die operativen Kosten der Lloyd Fonds AG", teilte die Gesellschaft heute, Donnerstag, mit. 

Maßgeblichen Anteil am positiven Halbjahresergebnis haben laut Lloyd Fonds einerseits die finanzielle Neustrukturierung von sechs Schiffen in der neuen Gesellschaft OCEAN Multipurpose und andererseits der Verkauf von zwei Objekten aus dem Immobilienfonds "Vier Einzelhandelsobjekte in Norddeutschland". In dem Immobilienfonds hält das Emissionshaus 45 Prozent des Eigenkapitals. Ocean Mulitpurpose verfolgt ein Flottenfondskonzept, das in dieser Gesellschaft von sechs Multipurpose-Schiffen getragen wird. Laut Lloyd Fonds wurden die Schiffe mit dem Zusammenschluss von der Deutschen Bank vollständig refinanziert.

Genehmigungen für das Neugeschäft
"Das Marktumfeld ist nach wie vor herausfordernd. Vom Neugeschäft allein kann in einer solchen Marktphase kaum einer leben", erklärte der Lloyd Fonds-Vorstandsvorsitzende Torsten Teichert. Für das Geschäft mit institutionellen Investoren hat die Konzerntochter Lloyd Fonds Consulting GmbH eine Lizenz gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) beantragt und erhalten. In Kürze soll noch eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß Kapitalanlagesetzbuch (KAGB) beantragt werden. Damit können AIFM-konforme geschlossene Fonds aufgelegt werden. (ae)