Der Vermögensverwalter Loys und Hauck Aufhäuser Lampe vertiefen ihre Zusammenarbeit. Nachdem die Privatbank bereits seit 2016 als Verwahrstelle der Fonds von Loys fungiert, übernimmt sie nun auch über ihre Luxemburger Tochter Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. die administrative Verwaltung der Loys-Portfolios, wie die Fondsgesellschaft mitteilt. In einem weiteren Schritt ist für das erste Halbjahr 2023 ebenfalls der Umzug des von Starmanager Christoph Bruns gelenkten Loys Global MH von Ampega zu Hauck Aufhäuser Lampe vorgesehen.

Durch den Ausbau der Kooperation sollen Kosteneinsparungen im sechsstelligen Bereich für Fondsinvestoren realisiert werden. Loys betont aber, dass die Migration ausschließlich die Administration der Fonds betreffe. Strategie und Fondsmanagement verbleiben bei Loys. Die Übernahme der Fondsadministration ist vorbehaltlich der Genehmigung der Luxemburger Finanzaufsicht ab Januar 2023 geplant.

Regulatorischer Aufwand würde Fondskosten erhöhen
"Mit Hauck Aufhäuser Lampe wird uns und unsere Kunden ein bewährter und verlässlicher Partner noch umfassender unterstützen. Der permanent ansteigende regulatorische Aufwand würde, trotz der langjährig erfolgreichen Tätigkeit unser Tochtergesellschaft Loys Investment S.A., perspektivisch zu höheren Kosten bei der Fondsadministration führen", sagt Ufuk Boydak, Vorstandsvorsitzender und Fondsmanager bei Loys. "Die folgerichtige Vertiefung der Partnerschaft wird dazu beitragen, administrative Prozesse noch effizienter aufzustellen und somit Kostenerhöhungen durch sofortige signifikante Kosteneinsparungen für die Fondsinvestoren zu ersetzen", so Boydak. (jb)