Seit Ende Juni 2020 ist es fix: Die European Bank for Financial Services (Ebase) aus Aschheim bei München wird die Wertpapiersparte der Augsburger Aktienbank (AAB) übernehmen. Offen geblieben war bisher die Frage, was eigentlich mit Teilen der AAB passiert, die nicht direkt zum Wertpapiergeschäft gehören. In Bezug auf die AAB Asset Services, eine 2016 gegründete Consultingtochter zur Marketing- und Vertriebsbetreuung in-und ausländischer Asset Manager, konnte FONDS professionell ONLINE das Rätsel lösen.

Gemeinsam mit seinem langjährigen Kollegen Klaus Täte beabsichtigt der jetzige Geschäftsführer der Gesellschaft, Marco Schmitz, die AAB Asset Services zum Jahresende im Rahmen eines Management Buy Outs zu übernehmen. "Unser Geschäftsmodell werden wir in der aus meiner Sicht einzigartigen Kombination aus Consulting-Dienstleistungen und Placement Agent Funktion fortführen und weiterentwickeln, auch der Name wird bestehen bleiben", erklärt Schmitz seine Pläne und betont, die Übernahme erfolge im besten Einvernehmen mit dem bisherigen Eigentümer.

Österreich wird selbstständig
Darüber hinaus ist geplant, die bisher unselbstständige Tochter der AAB Asset Services in Österreich abzuspalten. Sie wird von dem für Österreich verantwortlichen Kollegen Franz Xaver Jahrstorfer übernommen und weitergeführt. Beide Gesellschaften werden laut Schmitz auch in Zukunft eng zusammenarbeiten und die jeweiligen B2B-Placement Kunden in beiden Märkten vertreten und unterstützen.

Zum Kerngeschäft der AAB Asset Services gehört die Beratung von in- und ausländischen Investmentgesellschaften von deren Markteintritt über das Consulting in Bezug auf Marketing- und Vertriebschancen bis hin zur Übernahme aller Sales-Aktivitäten. Der Kundenkreis umfasst Gesellschaften wie die amerikanische Schafer Cullen und die Schweizer Altrafin/Conren sowie die deutschen Gesellschaften Do Investment, Landert Family Office, Martagon Family Office, und Tresono Family Office als auch die österreichische Metis. (hh)