Der Onlinevermögensverwalter Investify hat eine Kooperation mit dem Kernbank-Spezialisten Sopra Financial Technology (SFT) geschlossen. Dritter im Bund ist laut einer Pressemitteilung das Fintech Aixigo aus Aachen, einer der Gründungsgesellschafter von Investify. Zweck der Zusammenarbeit ist dem Vernehmen nach, dass Investify und Aixigo für einige Spardabanken die IT-Technologie für im weiteren Sinne digitale Beratungsservices entwickeln sollen. Das hat das Branchenportal "Finanz-Szene.de" herausgefunden. 

In der Mitteilung von Investify und Aixigo, das immer noch Anteil an dem Robo mit Hauptsitz Luxemburg hält, heißt es offiziell, dass beide Gesellschaften SFT mit "Vertriebs- und Abwicklungsstrecken für die Anlageberatung", mit "End-to-End-Lösungen für die Vermögensverwaltung" sowie mit Spezialanwendungen etwa zum Thema Riester ausstatten. "Finanz-Szene.de" führt dazu erklärend aus, dass sich hinter der SFT die alte SDV-IT verberge, der einstige zentrale IT-Dienstleister der Spardabanken. Dieser verantwortet noch die IT für sieben Spardabanken, die hauptsächlich im Süden Deutschlands ansässig sind. 

SFT hat kein Modul für Robo
Die SFT wiederum arbeite derzeit an einer Modernisierung des Kernbankensystems dieser Institute. Allerdings fehle es laut dem Branchenportal, das sich auf Branchenkenner beruft, an Modulen für eine "digitale Vermögensverwaltung" – und hier kommen Investify und Aixigo ins Spiel. Der 2016 gestartete Online-Vermögensverwalter wiederum hat vor einiger Zeit begonnen, seine Angebote im B2B-Bereich auszubauen. Allerdings sollen die IT-Strecken von Investify wesentlich mehr Anwendungen als einen reinen Robo-Berater abdecken. (jb)