Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 16,4 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro steigern können. Das ist der vierte Rekordwert in Folge. Der Jahresüberschuss erreichte 202 Millionen Euro – ebenfalls Rekord. Der Gesamtbestand der betreuten Verträge des Frankfurter Finanzvertriebs beläuft sich mittlerweile auf 205,3 Milliarden Euro, geht aus dem nun vorgelegten Jahresbericht des Unternehmens hervor. Das entspricht einer Steigerung um sechs Prozent.

Die "alte" DVAG-Vertriebsorganisation trug 3,2 Prozentpunkte zum Bestandswachstum bei. Der Rest entfällt auf die im vergangenen Sommer erfolgte Übernahme des Exklusiv-Vertriebs der Generali (EVG). Diese Transaktion bescherte Deutschlands größtem Finanzvertrieb auch ein deutliches Plus bei Beratern und Kunden. 2.700 Generali-Vertreter wechselten zur DVAG. Das hob die Zahl der Direktionen und Geschäftsstellen über die Schwelle von 5.000. Die Zahl der Kunden stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund zwei auf etwa acht Millionen.


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Interessanter Randaspekt des aktuell vorgelegten Geschäftsberichts: Seit dem Frühjahr 2018 bietet die DVAG ihren Kunden auch physisches Gold als Geldanlage an. Fast 10.000 Kunden haben im vergangenen Jahr bereits zugegriffen – und mehr 32 Millionen Euro in dem Edelmetall angelegt. "Wir sind zuversichtlich, dass das Interesse mit Blick auf den in den letzten Monaten deutlich gestiegenen Goldpreis weiter zunehmen wird", heißt es im Jahresbericht. (bm)