Die A.S.I. Wirtschaftsberatung hat im vergangenen Jahr einen Gesamterlös von 24,8 Millionen Euro erzielt und damit das Vorjahresniveau halten können. "Mindereinnahmen aus dem Versicherungsbereich, insbesondere in der Sparte Lebens-/Rentenversicherungen, konnten durch Mehrerlöse im Finanzdienstleistungsbereich ausgeglichen werden", teilt der Münsteraner Finanzvertrieb mit. Der Jahresüberschuss sei 2020 gegenüber dem Vorjahr um 46,8 Prozent gestiegen.

Trotz der Umstellung auf Videoberatung und Homeoffice sei es gelungen, "ein verlässlicher und vertrauensvoller Ansprechpartner" für die Kunden zu bleiben, lässt sich A.S.I.-Vorstand Jürgen Moll in der Mitteilung zitieren. "Insbesondere in der Krise ist gute Beratung wichtig und wird von unseren Mandanten sehr geschätzt." Auch andere Finanzvertriebe wie DVAG, Swiss Life oder Telis hatten jüngst von guten Geschäftszahlen berichtet.

Beratung zur Existenzgründung gegen Gebühr
Bereits 2019 hatte A.S.I. das zweitbeste Umsatzergebnis der Firmengeschichte erwirtschaftet. An den 2016 erreichten Rekorderlös von 26,4 Millionen Euro reicht das aktuelle Geschäft des Maklerhauses, das zum Gothaer-Konzern gehört, jedoch nicht heran.

Moll zufolge haben sich verschiedene Segmente "sehr gut" entwickelt. Im traditionellen Vermittlungsgeschäft auf Provisionsbasis gab es einen Zuwachs im Bereich der Geldanlage und bei den Kapitalanlageimmobilien. Ein Plus konnte das Unternehmen jedoch auch mit den Honoraren für die Beratung zur Existenzgründung beziehungsweise Praxisabgabe von Ärzten und Zahnärzten erzielen. (bm)