Die Smartphonebank N26 bietet neuerdings auch Versicherungen an. Zu Anfang gibt es passenderweise eine Police fürs Smartphone. Es sollen bald aber Sachprodukte wie private Haftpflicht-, Hausrat-, Lebens-, Reise-, Haustier-, Fahrrad- und Elektronikversicherungen folgen, so die Neobank. Partner von N26 ist das Insurtech Simplesurance, das die IT-Infrastruktur für sogenannte Annex-Versicherungen liefert.

Die Versicherungen sind Teil des Planes von N26, ein "Finanz-Marktplatz" zu werden. In der "Pipeline" sind daher auch eine Funktion für den Handel mit Wertpapieren. Der Gedanke dahinter ist, dass immer mehr Nutzer ihr Smartphone sehr oft nutzen, eben auch für Bankgeschäfte. Daher liegt es nahe, ihnen über den Kontozugang auf andere Finanzprodukte anzubieten.

Handy-Schutz für sechs Euro monatlich
Der Start mit Versicherungen erfolgt in Deutschland. Die Smartphone-Police steht für versehentliche Schäden und Diebstahl des Gerätes ein. Kunden können zwischen verschiedenen Laufzeiten wählen und flexibel kündigen. Die Prämie startet bei sechs Euro pro Monat und richtet sich nach dem Kaufpreis des jeweiligen Smartphones. 

"Versicherungen sind heute leider immer noch mit komplizierten und altmodischen Prozessen und vor allem mit viel Papierkram verbunden. Das zeigt, wie reif diese Branche für Disruption ist. Daher bieten wir all unseren KundInnen in Europa zukünftig die Möglichkeit, alle wichtigen Versicherungen digital über die N26 App abzuschließen", sagt Valentin Stalf, Co-Vorstandschef der in Wien gegründeten Bank. (jb)