Die Berliner Smartphone-Bank N26 zählt mehr als zwei Millionen Kunden. Dies erklärte das Unternehmen der Nachrichtenagentur Bloomberg. Für das kommende Jahr plane das Fintech, sich auch den US-Markt zu erschließen. Dort wolle N26 mit einem nicht genannten Partner zusammenarbeiten, berichtet Bloomberg.

Damit verschiebt das Fintech mit Wiener Wurzeln seinen US-Marktstart. Bereits im Oktober 2017 hatte N26-Gründer Valentin Stalf eine Expansion in die USA angekündigt. Im Laufe des Jahres 2018 wollte das Unternehmen in Kooperation mit einer amerikanischen Bank Bürgern dort ähnliche Dienstleistungen anbieten wie deutschen Kunden. Das scheint bislang wenig konkret zu sein.

In 22 Ländern aktiv
N26, dessen wichtigstes Produkt ein kostenloses Girokonto ist, war Anfang 2015 in Deutschland gestartet. Im November dieses Jahres teilte das Fintech mit, mit der Expansion nach Dänemark, Norwegen, Polen und Schweden sei es nun in 22 europäischen Ländern aktiv. Im Oktober machten allerdings Schlagzeilen die Runde, wonach die deutsche Finanzaufsicht Bafin Sicherheitsbedenken angemeldet habe, weil anonyme Testkunden bei N26 mit plump gefälschten Pässen Konten eröffnen konnten. (am)