Die European Bank for Financial Services (Ebase) aus Aschheim bei München hat Mitte 2020 die Wertpapiersparte der Augsburger Aktienbank (AAB) erworben. Diese soll künftig bei der neugegründeten hundertprozentigen Tochtergesellschaft, der Ebase Competence Center Augsburg GmbH (Ebase Augsburg), geführt werden. Sitz der Gesellschaft ist, wie der Name vermuten lässt, Augsburg. 

"Wir hatten bei der Ankündigung der Übernahme des Wertpapiergeschäfts der AAB kommuniziert, dass es unser Ziel ist, die Kompetenz am Standort zu halten", sagt ein Ebase-Sprecher auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE. "Dafür werden dauerhaft Arbeitsplätze in Augsburg geschaffen." Der überwiegende Teil der Mitarbeiter der AAB im Wertpapiergeschäft soll im Zuge der Migration der etwa 180.000 Depots mit einem Volumen von rund 17 Milliarden Euro auf die Ebase Augsburg übergehen.

Geschäftsführerin kommt von der AAB
Auch eine Geschäftsführerin hat die neue Tochter bereits: Sabine Sinowetz hat diese Position zum 1. Januar 2021 übernommen. Sinowetz war 2016 zur AAB gekommen. Nach dem Abschluss verschiedener Vorstandsprojekte übernahm sie 2018 die Leitung der Betriebsorganisation. Vor ihrem Wechsel zur AAB war die studierte Betriebswirtin mehrere Jahre bei Fidelity Information Services tätig. (am)