Karsten Dümmler, Mitgründer des Hamburger Netfonds-Konzerns, wird sein Mandat als Vorstandsvorsitzender mit Ablauf der Hauptversammlung im Juni beenden und für den Aufsichtsrat kandidieren. Sein Vater Karl Dümmler wird gleichzeitig aus dem Aufsichtsrat des Maklerpools und Finanzdienstleisters ausscheiden. Als Vorstandschef rückt Martin Steinmeyer nach, der im Führungsgremium aktuell unter anderem das Fondsgeschäft verantwortet.

Dümmler hatte die ursprüngliche Netfonds GmbH im Jahr 2000 gegründet und steht der Netfonds AG seit ihrer Umbenennung im Jahr 2011 als Vorstandsvorsitzender vor. "Dank seiner Weitsicht hat sich Netfonds zu einem der Marktführer im Bereich der Maklerpools und Haftungsdächer entwickelt", lässt sich Klaus Schwantge, der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, in einer Pressemitteilung zitieren.

Vier statt fünf Vorstände
Steinmeyer zählt ebenfalls zu den Gründungsgesellschaftern des Unternehmens. Er ist als Vorstandsmitglied verantwortlich für die Bereiche Prozess- und Servicemanagement und die Steuerung des Geschäftsbereichs Investmentfonds. Seine Berufung sieht Netfonds als "klares Zeichen für strategische Kontinuität und die Weiterentwicklung der Digitalisierung".

Mit Dümmlers Abgang verkleinert sich das Firmen-Cockpit von fünf auf vier Mitglieder. Neben Steinmeyer besteht das Gremium aus Peer Reichelt, Oliver Kieper und Dietgar Völzke. Reichelt führt unter anderem das Haftungsdach, Kieper verantwortet die Versicherungssparte. Völzke kam vor knapp zwei Jahren als IT-Vorstand zum Unternehmen (FONDS professionell ONLINE berichtete). (bm)