Netfonds blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Auf Basis der vorläufigen und ungeprüften Geschäftszahlen konnte der börsennotierte Finanzdienstleister das Wachstum der Vorjahre im Pandemie-Umfeld fortsetzen. Der Brutto-Konzernumsatz stieg um 27,7 Prozent auf 144,7 Millionen Euro, der Netto-Konzernumsatz erhöhte sich um 17,7 Prozent auf 29,9 Millionen Euro (2019: 25,4 Mio. Euro). 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)  lag trotz der weiterhin hohen Investitionstätigkeit in den Vertrieb und die Digital-Plattform "Finfire" sowie den Vorlaufkosten für den Vertriebsstart der betrieblichen Vorsorgesysteme mit 3,8 Millionen Euro  um 31 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 1,6 Millionen Euro, ein Plus von einer Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr 2019.

Immobiliensparte mit sehr großem Wachstum
Zu dem Ergebnis trugen laut der Hamburger Gesellschaft alle Einheiten bei. Der Umsatz im Bereich Regulatorik (Haftungsdach und Vermögensverwaltung) legte um 45,8 Prozent zu. Schon Anfang 2021 meldete der Finanzdienstleister, dass er das Depotvolumen um ein Fünftel auf 17 Milliarden Euro hatte steigern können. Das stärkste Wachstum mit mehr als 200 Prozent erzielte der Bereich "Immobilien, Eigene Produkte & Marketing", zu dem insbesondere die signifikante Erhöhung des Geschäftsvolumens der Netfonds Immobilienplattform beigetragen hat. 

"Einziger Wermutstropfen war die insbesondere durch die Pandemie bedingte Verzögerung des Starts des betrieblichen Vorsorge-Geschäfts", kommentiert Karsten Dümmler, Vorstandschef von Netfonds. "Hier hatten wir ursprünglich mit dem Start im Quartal 2020 gerechnet und erwarten nunmehr den Anlauf im zweiten Quartal des laufenden Jahres. In der Summe kann die Netfonds Gruppe aber auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die weiterhin hohen Investitionen in unsere  IT-Plattform haben die Grundlage für weiteres skalierbares Wachstum im neuen Geschäftsjahr gelegt." Für das laufende Geschäftsjahr 2021 geht das Unternehmen trotz der aktuell problematischen Situation der gesamten Wirtschaft von einer weiterhin positiven Entwicklung des Geschäftsvolumens aus. (jb)